Die Werbung ist kein It-Girl mehr

  • 29. November 2018, 10:54

Wir alle haben uns das schon einmal gefragt: Wie zum Teufel ist Paris Hilton so berühmt geworden? Kann die eigentlich irgendwas? Geld hilft ja, um den eigenen Bekanntheitsgrad zu steigern und dann muss man nur noch aufpassen, alle fünf Minuten fotografiert zu werden und dabei zu lächeln. Ab und zu ein Skandälchen und schon ist man ein Selbstläufer. Das ist der ganze Job. Klingt easy? Funktioniert? Hervorragend! Also kann man das ja auch in der Werbung machen, oder?

Früher hat das genau so funktioniert. Die Werbung hat sich bis vor einigen Jahren ihre glitzernden Highheels umgeschnallt, ist in die Welt hinausgestolpert, hat gegrinst und mit großen Scheinen um sich geworfen – fertig war eine erfolgreiche Marke. Bekanntheit und Sympathie waren das Maß aller Dinge, aufgepolstert mit einem großzügigen Budget, denn Freunde kann man sich bekanntlich kaufen. Lächeln und Geld ausgeben, so einfach war der Job, fast ein bisschen glamourös.

Aber Hand aufs Herz: Gibt es einen Menschen bei Verstand, der diese Art von Ruhm bei gleichzeitiger Talentlosigkeit nicht belächelt? Der bei der nächsten Parfümkollektion nicht die Augen verdreht, angesichts der Tatsache, dass damit nur Geld gescheffelt wird? Der nicht durchschaut, dass sich hinter einer großen Klappe nichts verbirgt?

Worauf wir hinaus wollen: Die Zeit der it-Girls ist vorbei. Es reicht einfach nicht mehr, zu lächeln und mit Scheinen zu wedeln – vor allem nicht in der Werbung. Ernstzunehmend war dieses Konzept noch nie, aber in einer Welt, in der wir ständig mit Informationen und Bildern überflutet werden, verliert es immer mehr an Bedeutung. Das alte It-Girl Werbung könnte getrost im Dschungelcamp mitmachen – keinen würde es wundern.

Und nun zum Ausweg der Werbebranche aus diesem Dilemma, der genauso so einfach wie hart ist: Relevanz. Wir können mit Werbung nur durchdringen, wenn wir unseren Kunden etwas bieten – und zwar etwas Echteres als ein Fake-Lächeln. Markenarbeit und Verkaufsförderung müssen radikal neu gedacht werden, müssen sich an den Bedürfnissen und den Themen, die ihre Kunden bewegen, orientieren. Werbetreibende müssen hart daran arbeiten, ihre Zielgruppe zu verstehen und sie zu berühren. Mit anderen Worten: Das It-Girl muss endlich etwas Gescheites lernen. Werbung muss endlich relevant werden, sonst bleibt sie ein lächerliches, nutzloses Element unserer Gesellschaft, das von den meisten nur ausgeblendet werden will.

Und genau diesen neuen Ansatz vertreten wir von DieEisbrecher. Wir arbeiten daran, Marken zu Relevanz zu verhelfen. Denn wir wollen, dass die Werbung sich vom aus der Mode gekommenen It-Girl endlicn zur ernstzunehmenden Weltverbesserin entwickelt.